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Newsletter der Fair-Handels-Beratung Nord
Liebe Weltladen-Mitarbeiter:innen im Norden,

manchmal sind es die kleinen Ideen, die im Weltladen den Unterschied machen: ein gut platzierter Hinweis, ein inspirierender Aktionstisch oder ein Gespräch, das durch ein Produkt ausgelöst wird. In diesem Newsletter zeigen wir euch, wie ihr Fairen Handel noch sichtbarer machen könnt – mit neuen Produkt-Aufstellern für Regal und Aktionstische, die Geschichten erzählen und Aufmerksamkeit schaffen. Außerdem stellen wir euch die Europäische Bürgerinitiative „Good Food for All“ vor, informieren über die neue EU-Richtlinie EmpCo mit ihren Auswirkungen auf den Fairen Handel und werfen einen Blick nach Lübeck zur Nachhaltigkeitsmesse GO.GRØØN. Und am Ende, wie gewohnt, findet ihr spannende Termine.

Viel Freude beim Lesen! Vielleicht ist ja direkt eine Idee dabei, die ihr in eurem Weltladen umsetzen möchtet.

Herzliche Grüße vom Team der Fair-Handels-Beratung Nord
Lisa-Magdalena und Magdalena

Neue Produkt-Aufsteller

Oft sind es die kleinen Dinge, die in einem Weltladen große Wirkung entfalten: ein schön gestalteter Aktionstisch, ein gut platziertes Produkt oder ein kurzer Hinweis, der neugierig macht. Gute Warenpräsentation hilft dabei, Fairen Handel sichtbar zu machen – und Kund:innen schneller zu zeigen, was in unseren Produkten steckt. Genau dafür gibt es im Jahresplaner für Weltläden eine neue Rubrik: Produkt-Aufsteller für Regal und Aktionstische. Mit kurzen Infos und ansprechenden Bildern unterstützen sie euch dabei, euer Sortiment zu präsentieren – ganz unkompliziert und sofort einsetzbar. Denn ihr könnt die Aufsteller einfach herunterladen, auf DIN A4 ausdrucken, zuschneiden und im Regal oder auf einem Aktionstisch platzieren.

Im Regal: Besonderheiten sichtbar machen

Manche Produkte brauchen nur einen kurzen Impuls, damit Kund:innen genauer hinschauen. Gerade bei Produkten mit einer besonderen Geschichte helfen Aufsteller dabei, den Mehrwert direkt sichtbar zu machen. Wichtig ist dabei die Platzierung: Der Aufsteller sollte immer unmittelbar neben oder vor dem Produkt stehen, damit die Information sofort zugeordnet werden kann. Ein gutes Beispiel dafür ist unser Aufsteller zum Segelkaffee.

Auf dem Aktionstisch: Geschichten erzählen

Aktionstische laden Kund:innen dazu ein, stehen zu bleiben, zu stöbern und Neues zu entdecken. Genau deshalb eignen sich Aufsteller hier besonders gut: Sie unterstützen das Thema des Tisches und erzählen die Geschichte hinter den Produkten. So wird aus einer einfachen Produktpräsentation schnell ein kleiner Einstieg in die Welt des Fairen Handels.

Ein guter Aktionstisch lebt von einem klaren Thema. Statt viele unterschiedliche Produkte wahllos zusammenzustellen, wirkt eine kleine Themenwelt viel stärker. Für die Sommermonate bieten sich zum Beispiel Themen wie „Grillen“ oder „Unterwegs & Reisen“ an. Passend dazu findet ihr Aufsteller für die Saucen von Turqle Trading und für die Produkte von Ticket To The Moon.

Mit unterschiedlichen Höhen, einem gezielten Lichtakzent, Produkten in Dreiergruppen (oder ungeraden Zahlen) und einem gut sichtbaren Hauptprodukt entsteht schnell eine Präsentation, die Aufmerksamkeit schafft und zum Zugreifen einlädt.

Zum richtigen Zeitpunkt: Aufmerksamkeit gezielt nutzen

Besonders wirkungsvoll sind Aufsteller dann, wenn sie aktuelle Themen oder besondere Anlässe aufgreifen. Saisonale Aktionen, internationale Aktionstage oder einzelne Kampagnen bieten euch die Möglichkeit, Produkte gezielt hervorzuheben und mit euren Kund:innen ins Gespräch zu kommen. Ein passendes Beispiel ist der Welttag gegen Kinderarbeit am 12. Juni. Dazu findet ihr im Jahresplaner einen Aufsteller zu den Mango-Produkten (PREDA). Dort findet ihr zudem bereits fertig aufbereitete Inhalte für Social Media, Newsletter oder eure Website sowie eine Muster-Pressemitteilung. So könnt ihr das Thema nicht nur im Laden, sondern auch in eurer Öffentlichkeitsarbeit unkompliziert aufgreifen.

Hier geht es zu den Aufstellern

Initiative „Good Food for All“

Als Weltläden setzen wir uns für faire Preise, gerechte Handelsbeziehungen und das Recht auf ein gutes Leben für alle ein. Genau dafür steht auch die Europäische Bürgerinitiative „Good Food for All“, die ein faires und nachhaltiges Ernährungssystem in Europa fordert. In der EU können sich Millionen Menschen keine ausgewogene Mahlzeit jeden zweiten Tag leisten. Gleichzeitig kämpfen viele Landwirt:innen und Beschäftigte entlang der Lebensmittelkette um ein existenzsicherndes Einkommen. Wenige große Handels- und Lebensmittelkonzerne konzentrieren immer mehr Marktmacht auf sich, während ökologische und soziale Kosten ausgelagert werden. Die Initiative „Good Food for All“ will das ändern. Für Weltläden gibt es vielfältige Möglichkeiten, die Initiative sichtbar zu machen und zur Unterstützung einzuladen: Ihr könnt kostenlos Materialien wie Plakate, Flyer und Broschüren bestellt werden.

Hier geht es zu weiteren Infos

Infos zur neuen EU-Richtlinie EmpCo

Die Empowering Consumers for the Green Transition Directive (EmpCo) ist eine EU-Richtlinie, die Verbraucher:innen besser vor irreführenden Umweltversprechen schützt: Sie verbietet allgemeine, irreführende Umwelt- und Nachhaltigkeitsaussagen auf Produkten und stellt neue Anforderungen an Zertifizierungssysteme und Nachhaltigkeitssiegel. In Deutschland wurden die europäischen Vorgaben im „Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb“ (UWG) umgesetzt und treten am 27. September 2026 in Kraft. Insbesondere die neuen Anforderungen an Nachhaltigkeitslabel und Zertifizierungssysteme haben Auswirkungen auf den Fairen Handel. Teilweise sind durch die EmpCo Anpassungen an unternehmenseigenen Siegeln, Produktverpackungen, Zertifizierungssystemen und Werbeaussagen notwendig. Da die EmpCo-Regeln einen großen Spielraum zulassen, ist es schwer zu beurteilen, wie in der Rechtsprechung bestimmte Aussagen und Siegel bewertet werden. Letztendlich werden wir das erst nach dem 27. September 2026 wissen. Der Weltladen-Dachverband hat bereits erste Informationen zusammengestellt.

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Das Angebot der Fair-Handels-Beratung Nord

Fairer Handel im Fokus

Fairer Handel lebt von den Menschen, die dahinterstehen. Ihre Geschichten machen sichtbar, was fair bedeutet. Hier erzählen wir sie – diesmal mit einem Bericht über die GO.GRØØN vom Weltladen Lübeck.

GO.GRØØN, die Dritte

Text von Bettina aus dem Weltladen Lübeck
Tatsächlich standen wir schon zum 3. Mal auf der GO.GRØØN, der Messe für Nachhaltigkeit und Faires in der MUK in Lübeck. Und unser Fazit: Wir werden immer professioneller. Was war das noch beim letzten Mal für eine Aufregung, wie wir das alles organisiert bekommen, wer was übernimmt, ob wir den Stand genug besetzen können. Und diesmal lief alles schon fast wie selbstverständlich. Die Messe ist ein echtes Highlight. Man trifft lauter alte Bekannte, freut sich an Fragen und an Zustimmung und Lob und hat das Gefühl, dass alle Menschen wissen, was Fairer Handel ist. Das ist natürlich ein verzerrter Eindruck, da das Publikum der Messe eher ein in unserem Sinne waches ist. Aber solche stärkenden Momente sind auch wichtig in unserem Alltag.
Stärkend ist auch, dass wir mit dem Weltladenstand nicht allein sind, sondern als ein Teil der „Fairen Meile“ auftreten. Das BEI, die Steuerungsgruppe der Fairtrade Stadt Lübeck, zwei Hotels, die auf faire Produkte setzen, der BUND, unsere große Erzeuger-Verbraucher-Genossenschaft Landwege, ONE Fairtrade – alle sind dabei. Wir haben gute Umsätze erwirtschaftet, der Renner waren Kinderbücher und Fallschirmseide-Rucksäcke. Und wir haben erkannt, dass wir unser „Outfit“ noch mehr professionalisieren möchten. Da kann man sich von anderen Anbietern viel abgucken und wir denken, es ist gut investiertes Geld, wenn man es in die Außenwerbung steckt.
Termine

Termine

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Fair-Handels-Beratung Nord

Wir beraten Weltläden in Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein.
  • UNSER ANLIEGEN: Gemeinsam mit euch entwickeln wir Weltläden weiter. Dabei stehen eure Bedürfnisse und die bundesweiten Entwicklungen der Weltladen-Bewegung im Vordergrund.
  • UNSERE HALTUNG: Wir unterstützen euch dabei, eure Entscheidungen selbstbewusst und kompetent so zu treffen, dass euer Weltladen zukunftsfähig bleibt.
  • DIE KOSTEN: Fast alle Weiterbildungen und Beratungsleistungen können wir für euch kostenlos anbieten – in Präsenz oder online. Fragt uns einfach an – wir freuen uns auf die Zusammenarbeit!
Fair-Handels-Beraterin Lisa-Magdalena

Mecklenburg-Vorpommern

Lisa-Magdalena Hojczyk
0170 / 5461614
hojczyk@fairhandelsberatung.net
Fair-Handels-Berater Hans-Christoph

Hamburg & Schleswig-Holstein

Hans-Christoph BillBis voraussichtlich Ende Juni pausiert die Beratung.bill@fairhandelsberatung.net
Fair-Handels-Beraterin Magdalena

Online-Kommunikation

Magdalena GassnerStresemannstraße 37422761 Hamburg01520 / 8791759 gassner@fairhandelsberatung.net
Als Teil des Vereins Mobile Bildung arbeiten wir gemeinsam mit unseren Kolleg:innen von der Fair Trade Stadt Hamburg und hamburg mal fair an der Umsetzung unseres geteilten Leitbilds. Gemeinsam zeigen wir Perspektiven für ein solidarisches Wirtschaften auf und verorten den Fairen Handel im aktuellen Zeitgeschehen. Für mehr Infos über den Fairen Handel schaut auch gern bei unseren Kolleg:innen vorbei.

Die Fair-Handels-Beratung Nord wird gefördert durch den Kirchlichen Entwicklungsdienst (KED) der Nordkirche und von Brot für die Welt.

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Mobile Bildung e.V. | Hans-Christoph Bill | Stresemannstr. 374 | 22761 Hamburg | Deutschland | 040/89 60 79 | nord@fairhandelsberatung.net | www.weltlaeden-nord.de |