Wird diese Nachricht nicht richtig dargestellt, klick bitte hier.

Liebe Freund:innen des Fairen Handels,

zuerst die gute Nachricht:
„Hamburg, mach dich Fair!“ – geht ins dritte Kampagnenjahr. Und jetzt die schlechte: Nur noch für ein Jahr!

Klar ist, dass es an vielen Ecken und Enden brennt. Viele Organisationen und Menschen brauchen Unterstützung, um zu überleben. Daher ist es nicht selbstverständlich, dass die Kampagne weiterhin finanziell von der Stadt Hamburg unterstützt wird. Vielen Dank an dieser Stelle an die Stadt Hamburg und an die Bürgerschaft, dass sie ein weiteres Jahr die Kampagne und somit den Fairen Handel in Hamburg stärkt und uns Vertrauen schenkt.
Jedoch: es ist unerlässlich und wichtig, dass Hamburg dieses Signal setzt. Denn alles gehört zusammen! Das Gemeinwohl hier hängt eng mit dem Gemeinwohl im Globalen Süden zusammen. Strukturprozesse, Konsumverhalten, Handelsabkommen – alles muss zusammen gedacht werden. Wenn die Stadt Hamburg die Nachhaltigkeitsziele der UN (SDGs) erreichen möchte, dann braucht es valide Zusagen für menschenwürdige Arbeits- und Produktionsbedingungen, auch und vor allem im Globalen Süden. Dort wo unsere täglichen Konsumgüter hergestellt werden, wo Menschen sehr viel stärker unter den Auswirkungen des Klimawandels leiden, dort wo es keine Gewerkschaften gibt, die sich für Tariftreue einsetzen. Dort herrschen prekäre Zustände, für die wir Verständnis und Maßnahmen entwickeln müssen. Der Faire Handel ist ein zuverlässiges Instrument für mehr Menschenrechte und weniger Ausbeutung.Wenn man sich auf den Fairen Handel einlässt, sieht man die Welt mit anderen Augen. Macht mit!


Hamburg ist erneut als Fairtrade-Stadt ausgezeichnet!

Die Kriterien für eine Re-Zertifizierung als Fairtrade-Town von Fairtrade Deutschland e.V. sind eher niedrigschwellig. Das hat für viele Kommunen und Städte Vorteile und erleichtert den Einstieg in den Fairen Handel. Das ist gut so! Für manche Städte wäre es wünschenswert, es gäbe ein Steigerungspotential innerhalb dieser Kriterien, damit ein bisschen mehr Motivation entsteht, Prozesse zu beschleunigen und Beschlüsse zu wagen. Aber natürlich kann jede Kommune oder Stadt sich selbst höhere Auflagen setzen.  

Der Fair Trade Stadt Hamburg ist es erneut gelungen, die Kriterien zu erfüllen. Die Projektstelle hofft sehr, dass diese Kriterien gemeinsam mit der Stadt Hamburg weiter ausgebaut werden, z.B. durch eine nachhaltige Beschaffung von Sportbällen für Hamburgs Schulen. Das wäre ein schönes Ziel für die EURO24 mit Hamburg als Austragungsort.Die Pressemitteilung der Senatskanzlei dazu findet ihr hier.

 

Fairer Beachday II

Zusammen mit unserem Botschafter und Nationalspieler Lukas Pfretzschner, dem Hamburger Volleyballverband und einem motivierten Hamburger Lehrer findet für Hamburgs Schüler:innen der zweite Faire Beachday am 26. Juni 2023. Leider sind alle Plätze bereits ausgebucht.
Wir freuen uns jedoch über die erneute Durchführung und möchten erreichen, dass der Faire Beachday eine feste Einrichtung wird. Wer hilft mit?
Foto: Kati Jurischka @Fair Trade Stadt Hamburg
Foto: Kati Jurischka @Fair Trade Stadt Hamburg